Was für ein Konzert unter diesem Motto! Nach intensiver und drei Tage sehr anstrengender Probenarbeit, in der kaum Zeit zur Erholung blieb, haben drei regionale Chöre am Sonntag die Zuhörer in der voll besetzten Klettwitzer Kirche völlig überrascht. Herzliches Lachen und stehende Ovationen waren die schönste Belohnung für die Arbeit der Sängerinnen und Sänger.

Ursache dafür sind sicher auch die besonderen Chorstücke gewesen, ob die musikalische Reise des Schipkauer Volkschores durch Deutschland, der "Mann im Mond" vom Stadtchor Lauchhammer oder das Lied des schlafenden Löwen in der Nacht "The lion sleeps tonigth" des Konzertchores Senftenberg. Alle drei Chöre begeisterten die Zuhörer schon mit ihren kleinen Extraprogrammen.

Foto: NP

Der Höhepunkt war aber die Darbietung der einstudierten Chorstücke des Workshops mit allen 80 Sängern. Jan Staněk, der von allen verehrte Chorleiter aus Tschechien, hatte die Noten für Gospels, Spirituals, afrikanische, tschechische Musik und sakrale Werke mitgebracht. Eine Mischung zum Zuhören, für stille Momente, aber dann auch für große Heiterkeit und ansteckendes Lachen im Chor und bei den Zuhörern. 

Mit Sven Irrgang, der die künstlerische Seite mit betreute und die Vorproben leitete, verbindet ihn eine jahrelange Freundschaft. Wenn Jan Staněk davon sprach, dass er der Einladung zum fünften Mal sehr gern gefolgt ist und er mit dem Gefühl "nach Hause zu kommen" hierher fuhr, war das für die Workshopteilnehmer ein großes Kompliment.

Honza, wie ihn die Sänger liebevoll nennen, war nicht nur ein strenger, kompromissloser Einstudierer der Chorwerke. Er hat mit seinem Humor und der Schlitzohrigkeit alle Beteiligten aufs Neue für sich eingenommen. "Opfere den Text, aber nie die Dynamik und das Tempo!" waren seine aufmunternden Worte, wenn es in den Proben mal nicht so klappte. Aber der Satz: "Frauen, Augen zu (damit meinte er die Münder), sonst werde ich wütend und springe von meiner Haut!" sorgte wieder für lächelnde Gesichter.

Mit großem Kraftaufwand, Aufmerksamkeit, Durchhaltevermögen und viel Spaß gelang das Konzert und wird lange in Erinnerung bleiben, spätestens bis in zwei Jahren, wenn es heißt: Jan Staněk kommt zum 6. Workshop.

Gabriele Philipp

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